Basis-Seminare

„Das Essen ist mein liebster Feind!“ - Teil 1 ( zur Anmeldung )

In den letzten Jahren ist das Thema der Essstörungen immer mehr in den Mittelpunkt des ernährungstherapeutischen Interesses gerückt. Wer in seinem beruflichen Alltag mit Frauen und Männern zu tun hat, die Symptome einer Essstörung (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge Eating Disorder) zeigen, weiß, wie herausfordernd es sein kann, die Betroffenen dabei zu unterstützen, ihr Essverhalten zu normalisieren. Wir möchten in diesem Seminar verdeutlichen, mit welchen Strategien der Beratungsprozess bei diesen Klienten gestaltet werden kann, um eine Stabilisierung und erste Flexibilisierung des Essverhaltens zu erreichen. Die theoretische und praktische Vermittlung der wichtigsten Beratungsinhalte steht im Vordergrund. Des Weiteren zeigen wir grundlegende methodische Hilfestellungen auf, mit denen Betroffene zur Umsetzung ihrer Therapieziele motiviert und unterstützt werden können.

Voraussetzungen: es sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig
QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul F/ 2 Punkte Modul M)




„Das Essen ist mein liebster Feind!“ - Teil 2 ( nächster Termin 2018 )

Jeder unbefangene Esser weiß in der Regel, wann es Zeit ist mit dem Essen anzufangen und wann es Zeit ist mit dem Essen aufzuhören. Menschen mit einem Essproblem erleben den Umgang mit Hunger und Sättigung nicht so selbstverständlich. Die Fähigkeit, die eigenen Körpersignale wahrzunehmen und ihnen zu trauen scheint verloren, so dass es zu einer Vielzahl von Problemen kommt. Es entsteht ein Teufelskreis aus fehlgeleiteten Essentscheidungen, die die Aufrechterhaltung der Essstörung begünstigen. Zeitgleich geraten durch die Auseinandersetzung mit der Hunger-, Sättigungsregulation auch die Themen Appetit und Genuss in den Fokus. Aus der Arbeit mit Betroffenen wissen wir um die damit verbundenen Schwierigkeiten und Unsicherheiten.

Ziel des Seminares ist es, den Teilnehmern methodische Kompetenz und inhaltliche Strategien zu vermitteln, so dass Klientinnen dabei unterstützt werden können, Hunger und Sättigung auf der körperlichen Ebene wieder in Besitz zu nehmen und ein an geschmacklichen Bedürfnissen ausgerichtetes, zunehmend unbefangenes Essverhalten aufzubauen.

Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Basis-Seminar Teil 1
QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul F/ 2 Punkte Modul M)




„Das Essen ist mein liebster Feind!“ - Teil 3 ( zur Anmeldung )

Menschen, die unter einem Essproblem leiden, orientieren sich nicht selten an Normen, die von außen vorgegeben scheinen, mit der Folge, dass der eigene Körper eher als Feind denn als Freund erlebt wird. Die Auseinandersetzung mit den Themen „Körper und Gewicht“ steht damit im Mittelpunkt des Alltages. Die Verunsicherung ist groß und die fortwährenden Gedankenspiralen werden oft als belastend und einschränkend beschrieben. Dennoch scheint es schwierig, sich davon zu lösen, um genügend Vertrauen aufzubringen, sich auf Gewichtszunahme, Gewichtsschwankungen und den Setpoint einzulassen.

Nicht nur diese Themen werden in diesem Seminar erlebnisorientiert in Theorie und Praxis erarbeitet. Erweiternd werden wir uns auch damit beschäftigen, auf welche Weise wir Betroffene mit einer Vielzahl praktischer Übungen dabei begleiten können, zur Verbesserung der Körperakzeptanz eine annehmende Haltung ihrem Körper gegenüber (wieder) zu entdecken und diese stärken zu lernen.

Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Basis-Seminar Teil 1
QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul F/ 2 Punkte Modul M)




„Das Essen ist mein liebster Feind!“ - Teil 4 ( nächster Termin 2018 )

Dieser Baustein unserer Reihe der Basisseminare lenkt die Aufmerksamkeit auf den konstruktiven Umgang mit Risikosituationen. Einen besonderen Fokus verdient unserer Erfahrung nach das Thema der Rückfallprophylaxe: Wie kommt es zu Rückfällen? Was ist das Potential von Rückfällen? Wie lassen sich Rückfälle verhindern? – zentrale Fragen, denen wir uns im Rahmen dieser Weiterbildung widmen werden. Ergänzend möchten wir das Seminar nutzen den persönlichen „Blumenstrauss der therapeutischen Interventionen“ jeder Teilnehmerin dadurch zu vergrößern, dass wir unsere neu konzipierten „tools“ vorstellen. Der berufliche Alltag zeigt uns, dass nicht jede Klientin das Gleiche braucht. Aus einem reichhaltigen Pool therapeutischer Strategien schöpfen zu können, macht die persönliche Arbeit facettenreich und in der Folge lebendig.

Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Basis-Seminar Teil 1
QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul F/ 2 Punkte Modul M)





Zusatz-Seminare

„Ich schaff’ das!“ - Ressourcenaktivierung in Anlehnung an das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM®) ( zur Anmeldung )


Wer kennt es nicht, dass die Umsetzung dessen, was die Klientinnen sich eigentlich wünschen, schwierig und manchmal sogar unmöglich scheint?

Mit dem ZRM® findet sich ein Ansatz, der genau an dieser Stelle ansetzt: eine wissenschaftlich fundierte und vielfach erprobte Methode, die beim Aufbau von Ressourcen hilft und damit zur Basis für die Umsetzung der gewünschten Ziele wird.

Das ZRM® ist als Selbstmanagementtraining konzipiert. Es stärkt nicht nur das Selbstwirksamkeitserleben der Klientinnen sondern sorgt mit seiner spielerischen Vorgehensweise auch dafür, dass Spaß und Leichtigkeit einfließen.

Zum Erleben der Wirksamkeit des ZRM® werden im Rahmen des Seminars die wesentlichen Elemente praxisnah erprobt. Ziel ist es, die Kompetenz im Beratungsprozess „über den Tellerrand hinaus“ zu erweitern und zu festigen.

QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul M/ 2 Punkte Modul P)




„Es funktioniert - ich gebe es weiter!“ - Teil 1 und Teil 2 ( nächste Termine 2018 )
Teil 3 ( zur Anmeldung )


Systemische, ressourcen- und lösungsorientierte Interventionen in der Ernährungstherapie bei Essstörungen

In der unterstützenden Begleitung von Klientinnen, die mit einem Essproblem in die Beratung kommen, ist die Anwendung von klassischen ernährungstherapeutischen Strategien sehr sinnvoll. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass der Beratungsprozess ins Stocken gerät. Ambivalenzen werden deutlich und die Betroffenen haben bei der Umsetzung ihrer Ziele und Wünsche Schwierigkeiten. In solchen Momenten kann eine Erweiterung der üblichen Herangehensweisen sehr hilfreich sein.

Systemische, ressourcen- und lösungsorientierte Methoden bieten sozusagen „über den Tellerrand hinaus“ eine Vielzahl an kreativen und erlebnisorientierten Möglichkeiten an, mit Hilfe derer sich der Zugang zu den bisher nicht sichtbaren Lösungen bahnen lässt.

Die psychoedukative Ebene wird ein Stück verlassen, wodurch es den Klientinnen möglich wird, ihren Entwicklungsraum zu vergrößern und ihr Selbstwirksamkeitserleben zu stärken.

Im Rahmen der Seminare werden auf der Basis einer systemischen Haltung eine Vielzahl derartiger Interventionen vorgestellt und eingeübt. Sie sind einfach zu lernen, machen Spass und vermitteln auf eine oft verblüffende Weise, wo der weitere Weg entlang geht......

Ziel ist es, mit dem Zugewinn an Erfahrungen den eigenen Beratungsstil zu verfeinern und situationsgerechter auf die Vielfältigkeit der Klientinnen reagieren zu können.

Voraussetzungen: Die Seminare bauen nicht aufeinander auf und können somit unabhängig voneinander in beliebiger Reihenfolge gebucht werden.

QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul M/ 2 Punkte Modul P)




„Juhu, ich komme an meine Grenzen!“ - ( zur Anmeldung )


Schwierige Beratungssituationen meistern, Beraterpersönlichkeit stärken

Beratungsgespräche verlaufen oft zielorientiert und konstruktiv, die Basis für eine gute Zusammenarbeit ist gegeben. Es geht aber auch anders: Klienten schweigen, oder reden ohne Punkt und Komma, verhalten sich abwertend, eröffnen Machtkämpfe, perfektionieren eine „Ich-weiß-nicht“-Haltung, weichen vom Thema ab, fordern durch ihre Passivität heraus.......die Berater fühlen sich an ihre Grenzen gebracht und haben mit ihren gewohnten Strategien keinen Erfolg. Frustration und Hilflosigkeitserleben belasten die Berater-Klienten-Beziehung und das, was schon schwierig ist, wird noch schwieriger.

Ziel dieses Seminars ist, diese schwierigen Situationen nicht als Belastung, sondern als spannende Aufgabe zu verstehen. Die Erkenntnisse fließen in die Stärkung der Beraterpersönlichkeit ein und sorgen dafür, sich in herausfordernden Gesprächen mit mehr Selbstverständnis und Sicherheit bewegen zu können.

QUETHEB-Registrierung: 4 Punkte (2 Punkte Modul M/ 2 Punkte Modul P)